Frauen-WM 2026: Deutschland gegen Belgien im Viertelfinale

Deutschlands Basketballerinnen stehen bei der Frauen-Basketball-WM 2026 vor ihrer bislang größten Herausforderung. Nach dem überzeugenden Playoff-Spiel gegen Südkorea trifft die DBB-Auswahl am Donnerstag, 10. September 2026, um 17:45 Uhr in Berlin auf Belgien. Der amtierende Europameister ist bislang ungeschlagen und gehört zu den großen Medaillenfavoriten. Deutschland hat sich nach dem Fehlstart gegen Spanien jedoch eindrucksvoll gesteigert und steht erstmals in der Geschichte des DBB im WM-Viertelfinale.

Am Donnerstag live: Deutschland gegen Belgien
Das Viertelfinale wird am Donnerstag live bei MagentaSport und bei ProSieben MAXX und Joyn. übertragen. Anpfiff in Berlin ist um 17:45 Uhr!

Die Partie besitzt zusätzlich eine besondere Vorgeschichte. Schon bei der Europameisterschaft 2025 standen sich beide Teams im Viertelfinale gegenüber. Damals setzte sich Belgien deutlich mit 83:59 durch und marschierte anschließend bis zum Titel. Nur ein Jahr zuvor hatte Deutschland die Belgian Cats bei den Olympischen Spielen in Paris allerdings mit 83:69 bezwungen. Das Viertelfinale in Berlin wird damit auch zum nächsten Kapitel eines Duells, das in den vergangenen Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen hat.

Das Viertelfinale findet am Donnerstag um 17:45 Uhr statt. Die deutschen WM-Spiele werden im Free-TV bei ProSieben beziehungsweise ProSieben MAXX sowie kostenlos bei Joyn übertragen. Auch MagentaSport und MagentaTV zeigen die Heim-WM.

Deutschland steht erstmals im WM-Viertelfinale

Bereits der Einzug unter die besten acht Teams ist für den deutschen Frauen-Basketball historisch. Bei der bislang einzigen DBB-Teilnahme an einer Frauen-WM im Jahr 1998 hatte Deutschland Rang elf belegt. Nun steht die Auswahl von Bundestrainer Olaf Lange erstmals in einem WM-Viertelfinale.

Dabei hatte das Turnier alles andere als optimal begonnen. Gegen Spanien kassierte Deutschland zum Auftakt eine deutliche 53:83-Niederlage. Anschließend folgte jedoch eine bemerkenswerte Reaktion.

Aus dem schwierigen Turnierstart wurden drei Siege hintereinander. Besonders auffällig: Der Abstand zum jeweiligen Gegner wurde dabei immer größer. Gegen Japan gewann Deutschland mit 16 Punkten Vorsprung, gegen Mali mit 25 und gegen Südkorea sogar mit 38 Punkten.

Deutschland dominiert Südkorea

Das 94:56 gegen Südkorea war die bislang deutlichste deutsche Vorstellung bei dieser WM. Bereits zur Halbzeit führte die DBB-Auswahl mit 46:29, nach drei Vierteln stand es 68:38. Die Entscheidung war damit früh gefallen.

Deutschland nutzte seine körperlichen Vorteile konsequent, kontrollierte die Rebounds mit 46:30 und zwang Südkorea immer wieder zu schwierigen Abschlüssen. Der Gegner traf lediglich 35 Prozent seiner Würfe aus dem Feld. Gleichzeitig gelang es Lange, die Einsatzzeiten in der zweiten Hälfte zu verteilen – ein wichtiger Faktor angesichts des engen Turnierplans.

Beste deutsche Werferin war Marie Gülich mit 19 Punkten, Frieda Bühner erzielte 17. Auch Leonie Fiebich hatte trotz lediglich acht eigener Punkte großen Einfluss auf das Spiel. Sie kam auf zehn Rebounds, vier Assists und drei Blocks und erreichte damit die beste Effizienz aller deutschen Spielerinnen neben den Topscorerinnen.

Bundestrainer Olaf Lange zeigte sich entsprechend zufrieden. „Wir haben herausragend verteidigt“, sagte er nach dem Einzug ins Viertelfinale. Sein Team habe „mit sehr viel Engagement, Herz und Disziplin“ gespielt. Besonders wichtig sei, dass inzwischen alle Spielerinnen vollständig im Turnier angekommen seien: „Alle sind locked-in.“

Von 53 auf 94 Punkte: Deutschland findet offensiv seinen Rhythmus

Auch offensiv ist eine klare Entwicklung erkennbar. Gegen Spanien kam Deutschland lediglich auf 53 Punkte. Danach folgten 74 gegen Japan, 83 gegen Mali und schließlich 94 gegen Südkorea.

Dabei verteilt sich die Verantwortung auf immer mehr Spielerinnen. Frieda Bühner war mit 19 Punkten gegen Japan und 21 gegen Mali zweimal beste deutsche Werferin. Gegen Südkorea übernahm Marie Gülich diese Rolle. Luisa Geiselsöder überzeugte zuvor mit 17 Punkten gegen Mali, während Nyara Sabally gegen Japan 18 Zähler erzielt hatte.

Gerade diese Breite könnte gegen Belgien entscheidend werden. Anders als gegen Südkorea kann Deutschland nicht darauf bauen, einen klaren Größenvorteil auf mehreren Positionen zu besitzen. Der Europameister verfügt selbst über viel Länge, Athletik und internationale Erfahrung.

Deutschland muss deshalb verschiedene Wege finden, Punkte zu produzieren.

Belgien kommt ungeschlagen ins Viertelfinale

Belgien musste den Umweg über die Qualifikation zum Viertelfinale gar nicht erst nehmen. Die Belgian Cats gewannen alle drei Spiele in Gruppe C und qualifizierten sich als Gruppensieger direkt für die Runde der besten Acht.

Schon das 89:75 gegen die Türkei war ein überzeugender Auftakt. Nach dem Erfolg gegen Puerto Rico folgte anschließend die bislang vielleicht beste belgische Vorstellung: Gegen Australien setzte sich der Europameister mit 80:68 durch und sicherte sich damit den Gruppensieg.

Das Ergebnis gegen Australien unterstreicht die Qualität der Belgian Cats. Die Australierinnen gehören traditionell zu den stärksten Teams der Welt und waren bis zu diesem Spiel ebenfalls ungeschlagen.

Belgien traf gegen Australien 47 Prozent seiner Würfe aus dem Feld und 36,8 Prozent seiner Dreier. Vor allem in entscheidenden Phasen funktionierte die Kombination aus Ballbewegung, Erfahrung und individueller Qualität.

Emma Meesseman bleibt Belgiens zentrale Spielerin

Wer über Belgien spricht, kommt an Emma Meesseman nicht vorbei. Die 1,93 Meter große Forward-/Center-Spielerin gehört seit Jahren zur internationalen Spitze und ist das Zentrum des belgischen Spiels.

Bei dieser WM erzielt Meesseman bislang durchschnittlich 18,3 Punkte, 8,0 Rebounds und 5,3 Assists pro Spiel. Ihre durchschnittliche Effizienz von 23,3 ist ebenfalls der beste Wert im belgischen Team.

Besonders stark präsentierte sie sich gegen Australien. Meesseman kam auf 22 Punkte, zehn Rebounds und acht Assists und verpasste damit nur knapp ein Triple-Double. Ihre Effizienz von 33 bedeutete gleichzeitig ihre statistisch beste bisherige Leistung bei einer Weltmeisterschaft.

Nach der Partie bezeichnete Meesseman den Erfolg gegen Australien als Belgiens bislang bestes Spiel des Turniers. Vor allem Rhythmus, Zusammenspiel und die Verbindung zwischen den Spielerinnen hätten erstmals über längere Phasen so funktioniert, wie sich das Team dies vorgestellt habe.

Schon beim Auftakt gegen die Türkei hatte sie mit 27 Punkten ein Ausrufezeichen gesetzt.

Für Deutschland stellt sich deshalb vor allem die Frage: Wer verteidigt Meesseman – und wie viel Hilfe ist dafür notwendig?

Belgien ist weit mehr als Emma Meesseman

Eine reine Konzentration auf Meesseman wäre gefährlich. Belgien verfügt über mehrere Spielerinnen, die Spiele entscheiden können.

Julie Vanloo kommt bei dieser WM auf durchschnittlich 16,3 Punkte. Die Guard-Spielerin kann aus großer Entfernung treffen und benötigt nur wenig Platz für ihren Abschluss. Gleichzeitig ist sie in der Lage, mit Drives Lücken zu erzeugen.

Noch wichtiger für die Struktur des belgischen Spiels ist Julie Allemand. Sie verteilt durchschnittlich acht Assists pro Partie und hat während dieser WM sogar einen historischen Rekord aufgestellt: Allemand ist inzwischen die Spielerin mit den meisten Assists in der Geschichte der Frauen-Basketball-WM. Nach dem Gruppenspiel gegen Australien stand sie bei 109 Vorlagen und damit vor Laia Palau, Sue Bird und Dawn Staley.

Allemand beschrieb das Erfolgsrezept des Teams treffend: „We love to pass the ball and to play for each other.“ Genau diese Ballbewegung macht Belgien so schwer zu verteidigen.

Auch Kyara Linskens spielt bislang eine starke WM und kommt auf 11,7 Punkte sowie acht Rebounds pro Partie.

Deutschland bekommt es damit nicht mit einem Team zu tun, das ausschließlich von einer überragenden Einzelspielerin abhängig ist. Stoppt die DBB-Auswahl Meesseman, können Vanloo, Allemand oder Linskens Verantwortung übernehmen.

Das bittere EM-Viertelfinale 2025

Für mehrere deutsche Spielerinnen dürfte das Viertelfinale auch aufgrund der jüngsten Vergangenheit besondere Bedeutung besitzen.

Am 25. Juni 2025 trafen Deutschland und Belgien bereits im Viertelfinale der Europameisterschaft aufeinander. Belgien gewann damals deutlich mit 83:59. Zur Halbzeit war die Partie noch offen, danach übernahm Meesseman vollständig die Kontrolle. Sie erzielte insgesamt 30 Punkte und führte die Belgian Cats in das Halbfinale.

Belgien gewann anschließend das Turnier und verteidigte damit seinen EM-Titel von 2023. Im Finale 2025 besiegten die Belgian Cats Spanien mit 67:65 und wurden erst das dritte Team der Geschichte, das seinen Frauen-EM-Titel erfolgreich verteidigen konnte.

Für Deutschland bietet das WM-Viertelfinale nun die Gelegenheit zur Revanche – und diesmal mit dem Heimvorteil in Berlin.

Olympia 2024 zeigt: Deutschland kann Belgien schlagen

Dass der Europameister keineswegs unbezwingbar ist, zeigte Deutschland erst vor zwei Jahren.

Bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris gewann die DBB-Auswahl das Gruppenspiel gegen Belgien mit 83:69. Es war einer der wichtigsten Erfolge auf dem Weg ins Olympia-Viertelfinale.

Auch insgesamt ist die Bilanz zwischen beiden Ländern wesentlich ausgeglichener, als der aktuelle Status Belgiens vermuten lässt.

Nach Angaben des Deutschen Basketball Bundes gab es bislang 38 Länderspiele zwischen Deutschland und Belgien. Beide Seiten gewannen jeweils 19 Begegnungen.

Betrachtet man ausschließlich die von der FIBA erfassten großen Seniorinnen-Wettbewerbe, liegt Belgien mit sechs Siegen gegenüber vier deutschen Erfolgen vorne.

DatumWettbewerbErgebnis
25.06.2025Europameisterschaft, ViertelfinaleBelgien – Deutschland 83:59
29.07.2024Olympische SpieleDeutschland – Belgien 83:69
09.02.2023EM-QualifikationDeutschland – Belgien 44:69
14.11.2021EM-QualifikationBelgien – Deutschland 84:55

Gerade die beiden jüngsten großen Duelle zeigen, wie unterschiedlich die Partie verlaufen kann.

Leonie Fiebich könnte defensiv zum Schlüsselfaktor werden

Gegen Südkorea zeigte Leonie Fiebich erneut, warum ihre Bedeutung nicht allein an erzielten Punkten gemessen werden darf.

Ihre Würfe fallen bei dieser WM bislang nicht so konstant wie gewohnt. Trotzdem gehört sie zu den wichtigsten deutschen Spielerinnen. Gegen Südkorea holte sie zehn Rebounds, verteilte vier Assists und blockte drei Würfe. Dazu übernimmt sie regelmäßig schwierige defensive Aufgaben.

Genau diese Vielseitigkeit könnte gegen Meesseman benötigt werden.

Fiebich besitzt mit 1,93 Metern die Größe, um Belgien auch auf großen Positionen zu verteidigen, ist gleichzeitig aber beweglich genug, um nach Switches Guards aufzunehmen. Deutschland könnte dadurch verschiedene Verteidigungsvarianten einsetzen, ohne bei jedem Pick-and-Roll sofort Hilfe schicken zu müssen.

Eine komplette Einzelverteidigung gegen Meesseman dürfte dennoch kaum möglich sein. Entscheidend wird vielmehr sein, wann Deutschland doppelt und aus welchen Bereichen die Hilfe kommt.

Denn sobald Belgien die deutsche Defense in Rotation bringt, entstehen Räume für Vanloo, Allemand oder die Schützinnen in den Ecken.

Deutschland muss Belgiens Ballbewegung stören

Belgien gehört zu den Teams, die besonders geduldig nach dem besten Abschluss suchen. Allemand organisiert das Spiel, Meesseman kann sowohl aus dem Post als auch vom Perimeter kreieren und Vanloo sorgt für zusätzliche Gefahr aus der Distanz.

Für Deutschland reicht es deshalb nicht, lediglich den ersten Angriff zu verteidigen.

Die DBB-Auswahl muss über die gesamte Wurfuhr konzentriert bleiben, Passwege schließen und nach Rotationen schnell wieder zu den Schützinnen zurückkommen.

Genau darin lag eine der größten Stärken bei den Siegen gegen Japan und Südkorea. Lange gelang es, zwei Teams mit starker Perimeter-Offensive aus ihrem Rhythmus zu bringen.

Gegen Belgien wird diese Aufgabe allerdings schwieriger, weil die Belgian Cats zusätzlich über erhebliche Qualität im Post verfügen.

Rebounds könnten erneut entscheidend werden

Deutschland hat bei dieser WM mehrfach über die Rebounds Kontrolle über ein Spiel gewonnen. Gegen Südkorea betrug das Verhältnis 46:30 zugunsten der DBB-Auswahl.

Gegen Belgien wird dieser Bereich deutlich härter umkämpft sein.

Meesseman kommt auf acht Rebounds pro Partie, ebenso Linskens. Hinzu kommen mehrere große und physisch starke Flügelspielerinnen.

Für Deutschland bedeutet das: Gülich, Nyara Sabally, Geiselsöder, Bühner und Fiebich müssen gemeinsam am Brett arbeiten. Besonders gefährlich wären belgische Offensivrebounds, weil sie einer ohnehin effizient spielenden Auswahl zusätzliche Wurfchancen ermöglichen würden.

Umgekehrt könnte Deutschland über eigene zweite Chancen Druck erzeugen und gleichzeitig verhindern, dass Belgien nach Defensivrebounds schnell umschaltet.

Belgien besitzt einen Vorteil bei der Regeneration

Ein Faktor lässt sich nicht wegdiskutieren: Belgien hatte den bequemeren Weg ins Viertelfinale.

Die Belgian Cats absolvierten ihr letztes Gruppenspiel bereits am Montag gegen Australien und zogen anschließend direkt unter die besten Acht ein. Deutschland musste am Dienstagabend zusätzlich gegen Südkorea antreten.

Belgien hat damit vor dem Viertelfinale einen zusätzlichen Ruhetag und ein Spiel weniger absolviert.

Für Deutschland war es deshalb besonders wichtig, das Duell mit Südkorea früh zu entscheiden. Durch den großen Vorsprung konnte Lange die Kräfte im Schlussabschnitt verteilen. Anschließend steht erstmals seit Tagen wieder ein kompletter spielfreier Tag zur Verfügung.

Der Bundestrainer machte nach dem Achtelfinale deutlich, wie wertvoll diese Pause ist: Nach vier Spielen innerhalb von fünf Tagen könne sein Team nun endlich regenerieren.

Belgien ist Favorit – Deutschland besitzt den Heimvorteil in Berlin

Die Rollen sind vor dem Viertelfinale klar verteilt.

Belgien steht auf Platz fünf der FIBA-Weltrangliste, Deutschland auf Rang elf. Die Belgian Cats sind amtierender Europameister, haben alle drei WM-Spiele gewonnen und mussten nach der Vorrunde kein zusätzliches Qualifikationsspiel bestreiten.

Auch in den letzten FIBA Power Rankings vor Beginn der Finalrunde wurde Belgien auf Rang drei geführt, Deutschland auf Platz sechs. Diese Rangliste ist zwar ausdrücklich eine subjektive Einschätzung der FIBA-Redaktion, verdeutlicht aber die Erwartungen vor den entscheidenden Turniertagen.

Deutschland besitzt dafür einen Faktor, den Belgien nicht simulieren kann: die Heimkulisse.

Schon gegen Südkorea sorgten mehr als 6.000 Fans für Unterstützung. Im Viertelfinale in der großen Berlin Arena dürfte die Atmosphäre noch einmal intensiver werden.

Nach den Siegen gegen Japan, Mali und Südkorea ist außerdem das Selbstvertrauen deutlich größer als unmittelbar nach dem 30-Punkte-Rückschlag zum WM-Auftakt gegen Spanien.

Was Deutschland für die Überraschung braucht

Das Viertelfinale wird Deutschlands bislang umfassendster Test. Gegen Südkorea konnte die DBB-Auswahl vor allem ihre Größe ausspielen. Gegen Belgien braucht es deutlich mehr.

Deutschland muss Meesseman beschäftigen, ohne dadurch den übrigen Schützinnen ständig freie Würfe zu ermöglichen. Allemand darf das Tempo nicht beliebig bestimmen, Vanloo sollte möglichst wenige offene Dreier bekommen und unter den Körben müssen die Rebounds zumindest ausgeglichen gestaltet werden.

Offensiv braucht das DBB-Team wiederum mehrere verlässliche Optionen. Bühner befindet sich in guter Form, Gülich überzeugte gegen Südkorea und Geiselsöder zeigte gegen Mali ihre offensiven Möglichkeiten. Dazu kommen Fiebich und Sabally als Spielerinnen, die auf beiden Seiten des Feldes verschiedene Rollen übernehmen können.

Vor allem aber wird Deutschland die defensive Energie der vergangenen drei Spiele benötigen.

Lange weiß um die Schwere der Aufgabe. Belgien ist für ihn als Nummer fünf der Welt und amtierender Europameister der Favorit. Gleichzeitig geht Deutschland inzwischen mit einer ganz anderen Ausgangslage in das Duell als noch zu Beginn dieser WM.

Aus einem Team, das nach dem 53:83 gegen Spanien bereits früh unter Druck stand, ist innerhalb weniger Tage ein WM-Viertelfinalist geworden.

Nun wartet die ultimative Prüfung.

Gewinnt Deutschland gegen Belgien, steht die DBB-Auswahl im Halbfinale einer Heim-WM – und wäre nur noch einen Sieg von einer historischen WM-Medaille entfernt.

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