Der deutsche Kader für die Frauen-Basketball-WM 2026 ist eines der spannendsten Themen vor dem Heimturnier in Berlin. Fest steht: Deutschland spielt vom 4. bis 13. September 2026 bei der Weltmeisterschaft in der Hauptstadt und trifft in der Gruppenphase auf Spanien, Japan und Mali.
Am Sonntag, 9. August 2026, beginnt die offizielle WM-Vorbereitung in Ludwigsburg, wo auch das erste Testspiel gegen Spanien auf der Agenda steht. Für diese Maßnahme hat Bundestrainer Olaf Lange 16 Spielerinnen nominiert. Es fehlen wie der Head Coach Lange selbst noch die fünf deutschen WNBA-Spielerinnen, die erst kurz vor der WM zum Team stoßen können. Lange, der an der Seite seiner Ehefrau Sandy Brondello als Co-Trainer beim WNBA-Team Toronto Tempo arbeitet, wird seine DBB-Auswahl zunächst aus Kanada betreuen.
Der deutsche Kader für die WM-Vorbereitung
Diese deutschen Spielerinnen gehören zum Kader für die WM-Vorbereitung:
| Name | Geburtstag | Größe | Position | Aktueller Verein |
|---|---|---|---|---|
| Skye Belker | 28.10.2004 | 1,75 | Guard | Princeton University, USA |
| Emily Bessoir | 19.11.2001 | 1,92 | Small Forward | Hozona Global Jairis, Spanien |
| Clara Bielefeld | 28.08.2007 | 1,92 | Point Guard | Texas Christian University, USA |
| Patricia Broßmann | 23.03.1997 | 1,85 | Forward | Australien Perth Redbacks, Australien |
| Britta Daub | 20.01.1999 | 1,74 | Guard | Eisvögel USC Freiburg |
| Emma Eichmeyer | 25.02.2000 | 1,81 | Forward | BC Saarlouis Royals |
| Lina Falk | 05.04.2004 | 1,87 | Shooting Guard | Pepperdine University, USA |
| Marie Gülich | 28.05.1994 | 1,95 | Center | Townsville Flames, Australien |
| Alina Hartmann | 23.10.1995 | 1,83 | Guard/Forward | ALBA Berlin |
| Alexis Peterson | 20.06.1995 | 1,65 | Point Guard | Valencia BC, Spanien |
| Sarah Polleros | 28.02.2002 | 1,88 | Power Forward | vereinslos |
| Nina Rosemeyer | 13.05.2001 | 1,85 | Shooting Guard | ALBA Berlin |
| Lina Sontag | 24.11.2003 | 1,91 | Forward | Cadí La Seu, Spanien |
| Paula Wenemoser | 18.10.2003 | 1,90 | Center | SYNTAINICS MBC |
| Alexandra Wilke | 29.09.1996 | 1,75 | Guard | Rutronik Stars Keltern |
| Laura Zolper | 16.01.2001 | 1,70 | Point Guard | Basket Lattes Montpellier, Frankreich |
Das deutschen DBB-Frauen-Team wird betreut von DBB-Vizepräsident Mithat Demirel, Sportdirektor Peter Radegast, Delegationsleiter Imre Szittya, Bundestrainer Olaf Lange (aus Kanada), den Assistenztrainer:innen Stefan Möller, Julie Barennes, Constanze Wegner und Corina Kollarovics, Athletik-Trainer Julian Morche, Mannschaftsarzt Dr. Sven Bockhorst, den Physiotherapeut:innen Katharina Boland und Patrick Knoll, den Team-Manager:innen Nico Schröder und Grit Ruff sowie Christoph Büker und Aleyna Demirel als Medienteam.
Diese Spielerinnen prägen den deutschen WM-Kader schon jetzt
Bei der WM-Qualifikation im März 2026 in Lyon hat der DBB selbst vor allem Frieda Bühner, Leonie Fiebich, Alexis Peterson und Nyara Sabally als Konstanten hervorgehoben. Dazu kamen laut DBB starke Momente von Emily Bessoir, Alina Hartmann, Emma Eichmeyer und der von dort so bezeichneten „Neuentdeckung“ Britta Daub, die sich für den WM-Kader empfahlen. Deutschland gewann dabei vier von fünf Spielen.
Auch die offiziellen FIBA-Statistiken aus dem Qualifikationsturnier zeigen, wer aktuell besonders wichtig ist: Frieda Bühner war mit 13,2 Punkten pro Spiel Deutschlands beste Scorerin, Leonie Fiebich kam auf 12,2 Punkte und führte das Team bei den Steals an, Emily Bessoir war beste deutsche Spielerin in der Effizienz und beim Rebounding, Alexis Peterson war mit 6,2 Assists pro Spiel die wichtigste Spielmacherin und Nyara Sabally gehörte zu den stärksten Rebounderinnen des Teams.
Gerade für ein Heimturnier ist das ein starkes Signal: Deutschland hat nicht nur einzelne Leistungsträgerinnen, sondern mehrere Spielerinnen, die in unterschiedlichen Kategorien Verantwortung übernehmen können. Das macht den möglichen WM-Kader deutlich tiefer und variabler als noch vor wenigen Jahren.
Wer zusätzlich in den WM-Kader rücken kann
Zum deutschen WM-Thema gehören auch Spielerinnen, die aktuell nicht einfach nur als Randfiguren gesehen werden dürfen. Der DBB nennt in seinem Team-Porträt für die Heim-WM ausdrücklich Satou Sabally, Nyara Sabally, Leonie Fiebich, Frieda Bühner, Luisa Geiselsöder, Alexis Peterson, Emily Bessoir, Marie Gülich und Alexandra Wilke als besonders relevante Namen im deutschen Gesamtbild.
Auch FIBA hat nach der Auslosung unterstrichen, dass Deutschland bei der Heim-WM vor allem auf Leonie Fiebich, Frieda Bühner, Luisa Geiselsöder und die Sabally-Schwestern bauen dürfte. Das ist ein wichtiger Hinweis, weil sich daraus ablesen lässt, welche Spielerinnen international als Gesicht dieser Mannschaft wahrgenommen werden.
Für den aktuellen SEO-Stand zum Thema deutscher Kader bei der Frauen-Basketball-WM 2026 bedeutet das: Der sichtbare offizielle Pool ist bereits bekannt, der endgültige WM-Kader dürfte aber noch durch Rückkehrerinnen und Spitzenspielerinnen ergänzt werden, wenn gesundheitlich und terminlich alles passt.
So ist der deutsche Kader sportlich aufgebaut
Im Backcourt lebt Deutschland vor allem von der Kontrolle und Übersicht von Alexis Peterson, die FIBA und DBB beide als zentrale Figur im Spielaufbau bestätigen. Auf den Flügeln geben Leonie Fiebich, Frieda Bühner, Alina Hartmann und Emily Bessoir dem Team Länge, Athletik und Abschlussqualität. Unter dem Korb sorgen Spielerinnen wie Nyara Sabally und Emma Eichmeyer bereits jetzt für Präsenz, während Namen wie Luisa Geiselsöder oder Marie Gülich zusätzliches internationales Gewicht in die Rotation bringen können.
Genau diese Balance aus Guard-Spiel, beweglichen Flügelspielerinnen und Tiefe auf den großen Positionen ist der Grund, warum FIBA Deutschland inzwischen als gefährliches Heimteam einordnet. Vor allem gegen Japan und Spanien könnte die deutsche Größe und Frontcourt-Tiefe ein echter Faktor werden.
Olaf Lange, Bundestrainer der deutschen Frauen
Angeführt wird die deutsche Frauen-Nationalmannschaft bei der Heim-WM 2026 von Bundestrainer Olaf Lange. Der DBB hatte seine Verpflichtung im Herbst 2025 bekanntgegeben, sein Vertrag läuft bis 30. August 2028. Lange bringt viel internationale Erfahrung mit, arbeitete unter anderem in der WNBA und war bereits früher Bundestrainer der deutschen Damen.
Für den deutschen WM-Kader ist Lange ein zentraler Faktor, weil er dem Team Struktur, internationale Erfahrung und klare Entwicklungsschritte geben soll. Der DBB sieht in ihm den Trainer, der die Mannschaft bis zur Frauen-Basketball-WM 2026 in Berlin führen und dort betreuen soll.
Warum der deutsche WM-Kader 2026 Hoffnung auf ein starkes Turnier macht
Deutschland geht nicht mehr als Außenseiter ohne internationales Profil in diese Weltmeisterschaft. Der DBB verweist auf das Olympia-Viertelfinale 2024, auf Platz fünf bei der EuroBasket 2025 und auf eine starke WM-Qualifikation 2026, obwohl dort laut Olaf Lange nur „sechs unserer ersten zwölf Spielerinnen“ zur Verfügung standen. Diese Entwicklung zeigt, dass der deutsche Kader inzwischen auch personelle Ausfälle deutlich besser auffangen kann.
Hinzu kommt der Heimvorteil in Berlin. Deutschland eröffnet die Gruppenphase am 4. September 2026 gegen Spanien, spielt am 5. September gegen Japan und am 7. September gegen Mali. Gerade mit einem eingespielten Kern und zusätzlichen Topspielerinnen könnte der deutsche Kader bei der Frauen-Basketball-WM 2026 deshalb zu einem der interessantesten Teams des Turniers werden.
Der deutsche Kader für die Frauen-Basketball-WM 2026 nimmt klare Formen an
Ein endgültiger WM-Kader ist noch nicht offiziell verkündet, aber das Bild wird immer klarer. Der aktuelle DBB-Kaderpool ist bekannt, die wichtigsten Leistungsträgerinnen haben sich in der WM-Qualifikation und in den vergangenen Turnieren deutlich herauskristallisiert, und mit Namen wie Fiebich, Bühner, Peterson, Nyara Sabally, Satou Sabally, Geiselsöder und Gülich besitzt Deutschland eine Achse, die international respektiert wird. Für die Heim-WM in Berlin ist das eine starke Ausgangslage.
