Frauen-WM 2026: Australien

Australien gehört zu den erfolgreichsten Nationen im internationalen Frauen-Basketball. Bei der Frauen-Basketball-WM 2026 in Berlin laufen die Australian Opals mit einem frischen Team auf: Ein großer Teil des Kaders steht dabei vor seiner ersten Weltmeisterschaft.

Kader von Australien bei der WM 2026

#SpielerinGeburtsdatumGrößePositionClub
4Paige Bueckers20.10.20011,83 mGuardDallas Wings
5Sonia Citron22.10.20031,85 mGuard/ForwardWashington Mystics
6Rhyne Howard29.04.20001,88 mSmall ForwardAtlanta Dream
7Kahleah Copper28.08.19941,85 mGuard/ForwardPhoenix Mercury
8Chelsea Gray08.10.19921,80 mGuardLas Vegas Aces
9Kiki Iriafen26.08.20031,91 mPower ForwardWashington Mystics
10Breanna Stewart27.08.19941,91 mPower ForwardNew York Liberty
11Napheesa Collier23.09.19961,85 mSmall ForwardMinnesota Lynx
12Caitlin Clark22.01.20021,83 mGuardIndiana Fever
13Jackie Young16.09.19971,83 mGuardLas Vegas Aces
14Aliyah Boston11.12.20011,96 mCenterIndiana Fever
15Angel Reese06.05.20021,91 mPower ForwardAtlanta Dream

Trotz der erfolgreichen Vergangenheit sieht Australiens Team 2026 deutlich anders aus als bei vergangenen Turnieren. Nur Ezi Magbegor, Alanna Smith und Steph Talbot haben bereits bei einer Weltmeisterschaft gespielt. Für zahlreiche weitere Spielerinnen ist Berlin die Premiere auf der großen internationalen Bühne.

Zu den WM-Debütantinnen gehören unter anderem Zitina Aokuso, Miela Sowah, Steph Reid, Ally Wilson, Alex Fowler, Isobelle Bourne und Chloe Bibby. Sie kommen überwiegend aus australischen WNBL-Teams und haben sich über die vergangenen Jahre in das australische Nationalmannschaftsteam etabliert. Dass so viele neue Spielerinnen dabei sind, ist allerdings kein kompletter Neustart: Viele von ihnen waren bereits beim Asia Cup und in der Qualifikation Teil des Teams.

Eine besondere Rolle kommt Ezi Magbegor zu. Die Center-Spielerin gehört zu den drei Australierinnen im Kader, die bereits WM-Erfahrung mitbringen. Auch Alanna Smith und Steph Talbot können auf Erfahrungen von vergangenen Weltmeisterschaften zurückgreifen. Genau dieser Mix aus erfahrenden und neuen Spielerinnen macht den Kader interessant.

Trainer und Staff von Australien

PositionName
TrainerKara Lawson
AssistentinNatalie Nakase
AssistentNate Tibbetts
AssistentinStephanie White

Trainerin Sandy Brondello erwartet, dass die Spielerinnen ihre Stärken einbringen und gleichzeitig für einen schnellen, intensiven Spielstil sorgen. Vor allem eine aggressive Verteidigung und ein schnelles Spiel sollen die Opals auszeichnen.

Wie stehen die Chancen Australien?

Die australischen Opals gehören schon lange zur Weltspitze im Frauen-Basketball. Ihren größten Erfolg bei einer Weltmeisterschaft feierte die Mannschaft 2006: In São Paulo holte Australien den Titel. Dazu kommen fünf weitere WM-Medaillen. Zuletzt Bronze bei der Weltmeisterschaft 2022.

Auch bei den Olympischen Spielen ist die Bilanz nicht schlecht. Seit der ersten Teilnahme 1984 sammelten die Opals sechs Medaillen bei zehn Turnieren. Zuletzt stand Australien 2024 in Paris auf dem Podium und gewann Bronze. Dazu kommt der Gewinn des Asia Cups 2025. Eine weitere Medaille würde die Serie fortsetzen und wäre bereits die vierte Podiumsplatzierung in Folge bei einer Weltmeisterschaft.

Australien startet gegen Puerto Rico

Bei der Basketball-WM 2026 spielt Australien in Gruppe C. Zum Auftakt am 4. September treffen die Opals auf Puerto Rico. Danach warten mit Türkei und Belgien zwei weitere Gegner.

Woher kommt der Name „Opals“?

Bei der Suche nach einem Namen für das weibliche Team Australiens sollte dieser unter anderem feminin, eindeutig australisch sowie stark und widerstandsfähig sein. Ein Tiername sollte es dabei ausdrücklich nicht werden. Die Wahl fiel schließlich auf den Opal, einen australischen Edelstein. Der Name „Opals“ wurde erstmals bei der Weltmeisterschaft 1994 in Australien offiziell verwendet. Genauso auffällig und edel wie der Name des Teams sind auch die Team-Farben: Grün und Gold.

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